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Dietmar Rösler
Deutsch
als Fremdsprache mit digitalen Medien – ‚Freund’
und ‚Feind’ des interkulturellen Lernens
In diesem Artikel möchte ich versuchen, Vor-
und Nachteile der Verwendung der digitalen
Medien für das interkulturelle Lernen zu beschreiben.
Während beim kooperativen Lernen durch deren
Einsatz Gewinne für das interkulturelle Lernen
zu verbuchen sind, ist auf der Ebene des Lehrmaterials
und der im Netz gefundenen authentischen Texte
die Bilanz zwiespältig; der Bereicherung der
Textwelt gegenüber steht die Gefahr, sich
mit einem unreflektierten Zugriff auf Faktenvielfalt
zu begnügen. Im folgenden soll zunächst kurz
die Rolle der digitalen Medien im Bereich
Deutsch als Fremdsprache und besonders in
der Landeskundediskussion behandelt werden,
danach wird ausführlicher auf die digitalen
Medien als Freunde bzw. Feinde des interkulturellen
Lernens eingegangen werden.
1.
Digitale Medien im Unterricht Deutsch als
Fremdsprache
Grob
lässt sich der Einsatz der digitalen Medien
im Fremdsprachenunterricht in zwei Bereiche
unterteilen, in den Bereich des Materials,
sei es durch im Netz vorhandene authentische
Texte oder durch digitalisiertes didaktisches
Material, und den Bereich der computergestützten
Kommunikation, bei dem die digitalen Kommunikationswege
in vielfältiger Weise dazu beitragen, grenzüberschreitende
Begegnungen zwischen Fremdsprachenlernenden
oder zwischen Fremdsprachenlernenden und muttersprachlichen
Sprechern einer Sprache zu befördern /1/.
Die
Entwicklung zeigt eine Tendenz zum Paradox:
Auf der einen Seite sind durch digitale Medien
stärkere Individualisierungen von Lernprozessen
beförder- und unterstützbar, gleichzeitig
ist eine Stärkung kooperativer Arbeitsformen
möglich. In Gefahr, didaktisch hinter schon
erreichte Standards der Fremdsprachenvermittlung
zurückzufallen, gerät die Diskussion um den
Einsatz digitaler Medien immer dann, wenn
sie nicht von der Beobachtung und Verbesserung
von Lehr-Lernprozessen ausgeht, sondern lediglich
vom Vorhandensein der Medien ausgehend argumentiert.
Das bedeutet, dass weder eine Diskurshoheit
der Bastler, die sich über ihre Produktionsweisen
austauschen, noch eine Argumentationslinie,
die den Medieneinsatz als solchen als motivationssteigernd
ansieht /2/, der Ausgangspunkt für eine derartige
Diskussion sein kann.
Ebenfalls
problematisch ist eine Ableitung der Bedeutung
der digitalen Medien für das Fremdsprachenlernen
aus einem fremdsprachendidaktisch-theoretischen
Zeitgeist heraus, der neurophysiologische
Erkenntnisse und Medienaufkommen zusammenfasst
zu einem neuen konstruktivistischen Ansatz,
der sich ein instruktivistisches Feindbild
zulegt und dabei übersieht, dass all das,
was er an Vorschlägen für die Organisation
von Lernen bereit hält, bereits gängige Praxis
aus der Zeit ist, die dieser Ansatz als instruktivistisch
geißelt, z. B. Projektarbeit, Arbeit im Klassenzimmer
nach Freinet, kreatives Schreiben usw. /3/
Die
Diskussion um das Lernen mit digitalen Medien
muss also dem Primat des Didaktischen folgen
und Lehr-Lernszenarien als Ausgangspunkt für
Überlegungen nutzen, die zu deren Verbesserung
beitragen sollen. Überspitzt beschreibbar
ist diese Position mit den drei folgenden
simplen Aussagen:
Der
Einsatz der digitalen Medien ist nur dann
sinnvoll, wenn er sinnvoll ist.
Wenn man sich nichts zu sagen hat, ist es
egal, in welchem Medium man sich nichts zu
sagen hat.
Erst grübeln, dann dübeln.
Geht
man von einer Analyse des Lehr-/Lernprozesses
aus, dann kann man z. B. nicht plötzlich Lernerautonomie
als gegeben voraussetzen, weil das so schön
zum Arbeiten mit digitalen Medien zu passen
scheint. Stattdessen könnte man sehen, dass
auch beim Einsatz digitaler medien die Hinführung
von Lernenden zu stärker selbstbestimmtem
Arbeiten Teil der Diskussion um die Optimierung
des Fremdsprachenlernens ist, indem man z.B.
im Anfängerbereich dafür Sorge trägt, dass
Fähigkeiten aufgebaut werden, die es den Lernenden
erlauben, möglichst schnell möglichst selbstbestimmt
zu arbeiten, z. B. dadurch, dass Materialien
kontrolliert Progressionsgrenzen überschreiten,
dass die Entwicklung der Recherchefähigkeit
forciert wird und dass sie von der Entwicklung
einer kritischen Medienkompetenz begleitet
wird.
2.
Digitales Material und Landeskunde
2.1.
Vorteile
Eine
Reihe von Vorteilen der digitalen Medien im
Bereich Landeskunde liegen auf der Hand. Die
Zahl der jederzeit erreichbaren Quellen, die
aktuelle Informationen liefern, ist gestiegen;
dem angestrengten Hören des verzerrten Tons
der Deutschen Welle hinzugesellt haben sich
das schnelle Sehen der neuesten Ausgabe der
Tagesschau oder das Lesen von aktuellen Zeitungsausgaben
im Internet. Generell wird zu den unbestreitbaren
Vorteilen nicht nur der wachsende Zugriff
auf aktuelle, sondern vor allem auch der wachsende
Zugriff auf authentische Materialien gesehen;
meines Erachtens (vgl. 2.2.) ist diese scheinbar
unproblematische Feststellung jedoch nicht
ohne Tücken. Auf der handwerklichen Ebene
hat das Vorhandensein von digitalen authentischen
Texten im Netz aber ohne Zweifel den Vorteil,
dass die Adaptierbarkeit des Materials für
Unterrichtszwecke für bestimmte Lernergruppen
auf bestimmten Sprachebenen einfacher geworden
ist, das ‚Cut and Paste’ per Mausklick geht
nun mal schneller als das tatsächliche Ausschneiden
und Kleben.
2.2.
Nachteile
Die
in 2.1. als Vorteil angeführte Authentizität
des Materials im Internet ist auch unter negativen
Gesichtspunkten anführbar, denn durch die
fehlende Zensur und Platzknappheit des Publikationsortes
Internet sind dort nun eine Reihe von Texten
vorhanden, bei denen zum Thema Authentizität
es nicht reicht, einfach als positiv festzuhalten,
dass sie existieren. Im Hinblick auf die Einschätzung
der Authentizität von digitalen Landeskunde-Materialien
müssen Lehrende und Lernende mit der Diskussion
um die spurlose Fälschbarkeit von Texten und
vor allem von Bildern, um die Einschätzung
der Quellensicherheit und um textuelle Aspekten
des Authentischen vertraut sein, einmal ganz
abgesehen davon, dass der Fetisch Authentitzität
im kommunikativen Ansatz ohnehin einer didaktischen
Revision bedarf /4/.
Zu
den Nachteilen des scheinbar unendlichen Angebots
des Internet gehört auch, dass für den zeitlich
beschränkten Bereich des Lernens im Klassenzimmer
eine freie Suche im Netz zur Beschäftigung
mit inhaltlicher Irrelevanz, mit Trivialitäten,
führen kann, so dass das Phänomen des ‚Lost
in Hyperspace’, das zu den Ausflügen in das
Netz als lustvolle Betätigung durchaus gehören
kann, unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie
des Lernens in Institutionen als problematisch
angesehen werden kann.
Und
schließlich - das ist unter dem Gesichtspunkt
des interkulturellen Lernens besonders von
Bedeutung -, besteht die Gefahr, dass die
Vielfalt und die Beschaffenheit des vorhandenen
Materials zu einer ‚Faktenhuberei’ führt,
die gerade nicht einem reflektierenden oder
interkulturell ausgerichteten Lernen den Weg
bahnt.
3.
Digitale Medien als ‚Feind’ des interkulturellen
Lernens?
Schaut
man sich die Entwicklung der Landeskunde-Diskussion
an, so wird man meistens mit der Entwicklungslinie
‚Realienkunde - kommunikative Alltagskunde
- interkulturelle und erlebte Landeskunde’
konfrontiert /5/. Eine Überbetonung einer
reinen Faktenorientierung kann dabei zu einem
Rückfall in eine unreflektierte Realienkunde
führen, die die interkulturelle Kommentierung
der Realien im kommunikativen und interkulturellen
Ansatz wieder ungeschehen macht.
So
kann eine Vielfalt von zusätzlichem Material
im Netz, besonders wenn es als Begleitmaterial
zu einem Lehrwerk erscheint, als Online-Komponente
eines Lehrwerks, sowohl positiv als auch negativ
interpretiert werden. Abbildung 1 ist ein
Beispiel für eine Erweiterung des Platzes
im Knappraum gedrucktes Lehrwerk für Bilder:
Die virtuelle Stadttour für die Großstadt
Hamburg, Handlungsort der Lektion 5 von Band
I des Lehrwerks Passwort Deutsch, liefert
20 Bilder und Kurzbeschreibungen zu Sehenswürdigkeiten
in Hamburg. Hier hat das digitale Medium den
Vorteil des zusätzlichen Raums, es fehlt bei
diesen visuellen Informationen jedoch eine
Didaktisierung.
Abb.
1: Virtuelle Stadtrundfahrt aus der Online
Komponente des Lehrwerks Passwort Deutsch.
http://www.passwort-deutsch.de/lernen/band1/lektion5/aktivitaet05-01.htm
– Abrufdatum 15.05.05.
Werden
faktische Informationen didaktisiert, besteht
die Gefahr, dass Lernende zu einer Faktenrecherche
angehalten werden, die im günstigsten Fall
als beliebig, wahrscheinlicher jedoch als
irrelevant zu beschreiben ist. Abbildung 2
aus dem gleichen Lehrwerk vier Lektionen weiter
möchte die Lernenden z. B. dazu bringen, 5
kleine Orte in der Schweiz im Netz aufzusuchen
und die Einwohnerzahl herauszufinden. Was
evtl. für eine Lernergruppe sinnvoll ist,
die gerade einen Ausflug in diesen Teil der
Schweiz plant, wird für die meisten weltweiten
Lerner nur eine ziemlich wenig motivierende
Faktensuchaufgabe bleiben, die nicht in einen
Aufgabenkontext eingebettet ist, der ihnen
die Arbeit mit dem Netz an dieser Stelle sinnvoll
erscheinen lässt.
Abb.
2: Bevölkerungsvergleich kleiner Orte aus
der Online Komponente des Lehrwerks Passwort
Deutsch. http://www.passwort-deutsch.de/lernen/band2/lektion9/aktivitaet07.htm–
Abrufdatum 15.05.05.
Wenn
derartige Faktenrecherchen überhaupt ins Klassenzimmer
gelangen sollen, dann müssen sie mit einer
Aufgabenstellung verbunden sein, die zumindest
eine eigene Einschätzung des Gefundenen durch
die Lernenden erfordern, oder besser noch,
die mit einer Aufgabenstellung versehen sind,
die interkulturelle Arbeit erlaubt /6/.
Problematisch
sind die digitalen Medien im Bereich der Landeskunde
jedoch nicht nur dort, wo sie Material bereithalten.
Auch in kooperativen Arbeitszusammenhängen
kann ein leichtfertiger Umgang mit den Besonderheiten
grenzüberschreitender Kommunikation zur Schaffung
von Misserfolgen und zur Beförderung von Stereotypisierungen
statt zu einem reflektierten Umgang mit Stereotypen
führen. Ein gutes Beispiel dafür findet sich
in der Analyse eines transatlantischen Kooperationsprojektes
von Müller-Hartmann 2000, der feststellt,
wie weitgehend schon auf der Ebene der Lehrenden
das gegenseitige Nichtverstehen sein kann.
Damit kooperative Projekte nicht zu interkulturell
bedenklichen Ergebnissen führen, muss deshalb
die Vorbereitung der Lehrenden entsprechend
sorgfältig sein.
4.
Digitale Medien als ‚Freund’ des interkulturellen
Lernens.
Verglichen
mit dem, was gedruckte Lehrwerke an Arbeiten
zur interkulturellen Sensibilisierung hervorgebracht
haben (vgl. Sichtwechsel oder Sprachbrücke
in den 80er Jahren), ist das interkulturelle
Potential von digitalem Lehrmaterial bisher
eher schwach entwickelt. Wenn die digitalen
Medien als Freund des interkulturellen Lernens
im Bereich der Landeskunde angesehen werden
können, dann eher durch die im Bereich des
kooperativen Lernens möglichen Aktivitäten,
sei es durch die Hinführung zu klassischer
Projektarbeit innerhalb einer Lernergruppe,
sei es durch Kooperationen von Lernergruppen
an unterschiedlichen Orten.
4.1.
Hinführung zur Projektarbeit
Abb. 3 zeigt die Einstiegsseite aus einer
Hinführung zur Projektarbeit im und mit dem
Netz als Chance für interkulturelles Lernen
aus der multimedialen Lernumgebung jetzt deutsch
lernen /7/. Im Gegensatz zur klassischen Projektdefinition
/8/ werden hier Thema und Lernweg vorgegeben,
dadurch wird aber projektungeübten Lehrenden
und Lernenden das Überschreiten der Schwelle
zur Projektarbeit einfacher gemacht. Während
klassische gedruckte Lehrwerke eigentlich
kaum eine Chance haben, die Vielfalt von Materialien,
die man für die Projektarbeit brauchte, in
den normalen Ablauf eines Lehrwerks zu integrieren,
bietet die Hypertextstruktur die Möglichkeit,
auch komplexere Projektarbeit für Projektnovizen
strukturiert anzubieten (vgl. als Beispiel
das Aufgabenblatt in Abb.4), wobei es die
Intention ist, dass das nächste Projekt dann
von den Lernenden in Zusammenarbeit mit den
Lehrenden auch in Bezug auf Themenfindung
und Bestimmung des Lernwegs stärker selbstbestimmt
wird.
Projektvorschlang:
Abb.
3: Überblick über den Ablauf eines in einer
Lernumgebung initiierten Projekts. http://www.goethe.de
/z/jetzt/ – Abrufdatum 15.05.05.

Abb. 4: Beispiel für ein Aufgabenblatt innerhalb
des Projekts. http://www.goethe.de/z/jetzt/–
Abrufdatum 15.05.05.
4.2.
Personalisierte Landeskunde
Die
Kommunikationswege des Internet erlauben auch
eine weitere Form des interkulturellen Lernens,
die meines Erachtens langfristig für das Deutschlernen
in aller Welt einen Beitrag dazu liefern kann,
aus dem Hamsterrad der Landeskundediskussion
zwischen Exemplifizierung und Globalüberblick
herauszukommen. Mit dem persönlichen Interagieren
mit einem Gegenüber aus dem Land der Zielsprache
wird es für Lernende möglich, in im weitesten
Sinne narrativen Kontexten die Komplexität
eines anderen Stücks Welt zu erfahren. Im
Kontext des Giessener elektronischen Praktikums
/9/ haben wir diese Art der Landeskunde personalisierte
Landeskunde genannt (vgl. Tamme 2001). Im
elektronischen Praktikum betreuen zukünftige
DaF-Lehrer, die in Gießen den Aufbaustudiengang
Deutsch als Fremdsprache studieren, Deutschlernende
an anderen Orten (bisher aus Hongkong oder
Wisconsin). In den Austauschprozessen zwischen
Giessener Studierenden und Deutschlernenden
an anderen Orten kommt es immer wieder zu
Sequenzen von Unterhaltungen, bei denen eine
Mischung aus Erfahrungsbericht, subjektiver
Einschätzung, erstaunten Rückfragen usw. dazu
führt, dass ein Gegenstand nicht nur vertieft
und kontextualisiert, sondern dass auch versucht
wird, die Position des Anderen mitzubedenken
und zu antizipieren und auf den jeweils eigenen
kulturellen Kontext zu beziehen. Eine ausführliche
Dokumentation eines derartigen längeren Briefwechsels
zwischen einer Hongkonger Studentin und ihrer
Tutorin in Gießen, die sich mit dem Thema
Männer und Frauen beschäftigen, findet sich
in Tamme (2001, 128-130) /10/.
Diese
beiden Personen kommunizieren nicht, um Landeskunde
zu lernen bzw. zu vermitteln. Der Landeskundeerwerb
ist inzidentell, im Dialog findet eine Auseinandersetzung
mit dem eigenen Vorwissen und dem Eigenen
und Fremden im Dialog statt. Trotz größerer
sprachlicher Probleme bleibt die thematische
Auseinandersetzung zentral und der Erwerb
von landeskundlichen Informationen ist immer
mit Bewertungen und Einschätzungen, mit einer
affektiven Komponente, verbunden.
Je
mehr es gelingt, das Potential der digitalen
Medien in Richtung einer derart personalisierten
Landeskunde zu entwickeln, um so mehr wird
die alte Unterscheidung zwischen Realienkunde,
kommunikativer Leutekunde und interkultureller
Landeskunde an Trennschärfe verlieren, denn
in dieser Art von personalisierter Landeskunde
mit ihren subjektiv geprägten Erzählungen
werden Fakten, Alltag und Einschätzungen miteinander
verbunden und als selbstverständlicher Teil
eines Dialogs über Grenzen verstanden.
5.
Verzeichnis der angeführten Literatur
Biechele,
M. et al. (2003), Internet-Aufgaben Deutsch
als Fremdsprache, Stuttgart.
Funk, H. (2000), „Schnittstellen – Fremdsprachenunterricht
zwischen ‚alten’ und ‚neuen’ Medien“, in:
Tschirner, E. / H. Funk / M. Koenig (hgg.),
Schnittstellen: Lehrwerke zwischen alten und
neuen Medien, Berlin, 13-28.
Krumm, H.-J. (1991), „Unterrichtsprojekte
– praktisches Lernen im Deutschunterricht“,
Fremdsprache Deutsch, 4, 4-8.
Müller-Hartmann, A. (2000), „Wenn sich die
Lehrenden nicht verstehen, wie sollen sich
dann die Lernenden verstehen? Fragen nach
der Rolle der Lehrenden in global vernetzten
Klassenräumen“, in: Bredella, L. / H. Christ
/ M. K. Legutke (hgg.), Fremdverstehen zwischen
Theorie und Praxis, Arbeiten aus dem Graduierten-Kolleg
„Didaktik des Fremdverstehens“, Tübingen,
275-301.
Pauldrach, A. (1992), „Eine unendliche Geschichte.
Anmerkungen zur Situation der Landeskunde
in den 90er Jahren“, Fremdsprache Deutsch,
6, 4-15.
Rösler, D. (1998), „Autonomes Lernen? Neue
Medien und ‚altes’ Fremdsprachenlernen“, Info
DaF, 25, 1, 3-20.
Rösler, D. (2003), „Das Giessener Elektronische
Praktikum (GEP) als Beispiel für die Verzahnung
von Praxiserfahrung und systematischen Bestandteilen
der Lehrerbildung“, in: Bausch, K.-R. / F.
Königs / H.-J. Krumm (hgg), Fremdsprachenlehrerausbildung.
Konzepte, Modelle, Perspektiven., Tübingen,
206-211.
Rösler, D. (2004), E-Learning Fremdsprachen.
Eine kritische Einführung, Tübingen.
Tamme, C. (2001), E-Mail-Tutorien. Eine empirische
Untersuchung E-Mail-vermittelter Kommunikationen
von Deutschstudierenden und Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrenden
in der Ausbildung. Dissertation, Gießen. http://geb.uni-giessen.de/geb/
- Abrufdatum 15.05.05.
Van Lier, L. (1996), Interaction in the language
curriculum. Awareness, autonomy and authenticity,
London u. a.
Würffel, N. (2002), „Elektronisches Praktikum
an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Eine
neue Form des lernenden Lehrens“, Österreichischer
Verband für Deutsch als Fremdsprache, Mitteilungen,
1, 72-84.
/1/
Vgl. dazu ausführlicher den Überblick in Rösler
2004.
/2/
Die Medien sind als Neuheit natürlich kurzfristig
motivierend, die Motivation wirkt jedoch nur
für einen bestimmten Zeitraum. Vgl. Funk (2000,14).
/3/
Diese Einschätzung kann ich hier aus Platzgründen
nur so knapp formuliert in den Text stellen,
ausführlich argumentiert habe ich diese Position
in Rösler 1998.
/4/
Vgl. z.B. die differenzierte Beschäftigung
mit der Frage, was in einem Klassenzimmer
als authentisch gelten kann, bei Van Lier
1996.
/5/
Vgl. als knappen Überblick Pauldrach 1992.
/6/
Und sie müssten mit einem angemessenen Feedback
ausgestattet sein. Die Bedeutung eines angemessenen
Feedback für die langfristige Akzeptanz von
digitalem Lehrmaterial ist bisher noch nicht
ausreichend ins Bewußtsein oder zumindest
in die Praxis der Lehrmaterialmacher getreten.
Vgl. zum Feedback in digitalem Lehrmaterial
für DaF Kap. 4 aus Biechele et al 2003.
/7/
http://www.goethe.de/z/jetzt/deindex.htm
/8/
Vgl. als knappe Einführung in die Projektarbeit
Krumm 1991.
/9/
Vgl. als Überblicke Rösler 2003 und Würffel
2002.
/10/
wiedergegeben in Rösler 2004, 146-148.
Der folgende Beitrag ist im Jahre 2006
in der folgenden Publikation erschienen:
Reeg, Ulrike
(Hrsg.): Interkultureller Fremdsprachenunterricht:
Grundlagen und Perspektiven.
Bari, 2006.
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