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Palotás Berta
Fremdsprachenlehrer(vor)bilder
von zukünftigen DaF-Lehrern
Ein
Lehrer, der lernt, aber nicht lehrt, ist allemal
besser
als ein Lehrer, der lehrt, aber nicht lernt.
Brigitte Fuchs
Der
Lehrer spielte schon immer und spielt immer
noch eine zentrale, prägende Rolle im institutionalisierten
Fremdsprachenunterricht, auch wenn sein Rollenverständnis
von Zeit zu Zeit wandelt. Ein zukünftiger
Lehrer muss sich der Verantwortung, die sich
aus dieser Tatsache ergibt, bewusst werden
und mit den Elementen, aus denen sich diese
Rolle entwickelt, schon während der Vorbereitung
auf seine spätere Lehrtätigkeit aus mehreren
Aspekten auseinandersetzen, um seine Unterrichtspraxis
möglichst optimal gestalten zu können.
Während des Studiums befasst sich der Studierende
u.a. mit aktuellen, wissenschaftlich fundierten
Theorien zu den Fragen Lehrerpersönlichkeit,
Lehrerverhalten, Lehrersprache etc., wodurch
allmählich ein für ihn wahrscheinlich akzeptierbares
Lehrerbild entsteht. Das geschieht wie immer
bei einem Lernprozess auf der Basis von früheren,
zum Teil sich aus eigenen Sprachlernerfahrungen
resultierenden Wissensbeständen, Überzeugungen,
Einstellungen. Der Lehrerstudent gestaltet
für sich aus diesen nun bewusst gemachten,
reflektierten und relativierten Erfahrungen
und den im Studium erworbenen theoretischen
Kenntnissen ein spezifisches, individuelles,
wirklich vertretbares Fremdsprachenlehrerbild,
das dann an seiner schulpraktischen Lehrtätigkeit
gemessen wieder relativiert werden kann.
Oft kommt es aber vor, dass angehende Lehrer
sich langsam mit der Zeit von diesem Bild
entfernen und immer mehr so unterrichten,
wie sie selber unterrichtet wurden (vgl. Ziebell
2002, S. 93, Huneke/Steinig 1997, S. 188,
192, Kretschmer/Stary 1998, S. 20), dabei
kann der aktuelle schulische Kontext, die
prägende Kraft von früheren Lehrervorbildern
etc. eine Rolle spielen, von Bedeutung sein.
Aus
der Überzeugung, dass eigene Erfahrungen nicht
zu unterschätzen sind, führe ich mit meinen
DaF-Lehrerstudenten in sprachpädagogischen
Seminaren (ELTE, Budapest) als Einführung
zum Thema Lehrerverhalten immer wieder ein
kleines Experiment durch. Sie sollen sich
zu einem Fremdsprachenlehrer und zu seinem
Unterricht aus ihrer früheren Schulzeit ohne
langes Überlegen, Nachdenken spontane Erinnerungen
wach rufen und auf einem Zettel möglichst
jeweils die ersten drei eher positiven und
eher negativen Erinnerungsbilder notieren.
Dann werden die anonymen Zettel gesammelt,
die Ergebnisse in der Gruppe summiert, nach
inhaltlicher Zusammengehörigkeit geordnet,
analysiert und ausgewertet, bzw. mit der diesbezüglichen
Fachliteratur verglichen ggf. konfrontiert.
Auf diese Weise werden dann die wichtigsten
Merkmale der Lehrerpersönlichkeit, die grundlegenden
Fremsprachenlehrerkompetenzen abgeleitet und
diskutiert.
Wie
sind also diese Erinnerungsbilder? Im folgenden
wird versucht, die vorhandene Sammlung von
studentischen Notizen daraufhin zu analysieren.
Auf Grund der schriftlichen Eintragungen auf
den in den letzten 5 Jahren entstandenen Assoziationszetteln
sollen hier einige teils überraschende teils
den allgemeinen Erwartungen entsprechende
Assoziationsergebnisse dargestellt werden
(Abb.1).
Abb.1
Gesamtzahl der Assoziationen zur Lehrperson
und zu ihrem Unterricht in den einzelnen Bereichen
Unter
den mehr als 500 Erinnerungsbildern beziehen
sich über 200 eindeutig auf die Persönlichkeit
des Lehrers, undzwar mehr als doppelt so viel
positive wie negative (Abb.2). Wahrscheinlich
erinnern sich Studenten eher an Menschen,
die sie als Persönlichkeit gemocht, geschätzt
haben.
Abb.
2. Zahl der positiven und negativen Assoziationen
im Bereich Persönlichkeitsmerkmale
Die
meisterwähnten Persönlichkeitsmerkmale kommen
in den zwischenmenschlichen Beziehungen zum
Vorschein, sind in der Lehrer-Schüler-Interaktion
von bestimmendem Charakter, von großer Bedeutung.
Es dominieren die inneren Persönlichkeitsmerkmale,
aber ein Zehntel der Assoziationen weist auf
körperliche Merkmale, Aussehen hin, wie z.B.
schöne Singstimme (+), oder eben nervende
Stimme (-), jung (+) und alt (-), gutaussehend
(+) und häßliche Frisur (-) oder ein junger
Lehrer mit Ohrring (-).
Was die meisten Lehrerstudenten an der Persönlichkeit
von ihren früheren Fremdsprachenlehrern schätzen,
sind Strenge(!), Sinn für Humor, konsequentes
Verhalten, aber viele haben positive Erinnerungen
an ihre netten, hilfsbereiten, kontaktfreudigen,
offenen, geduldigen, motivierenden, korrekten
und verständnisvollen Lehrer, die eine besondere
persönliche Ausstrahlung haben. Unter den
positiv eingeschätzten Merkmalen kommen noch
Fleiß, Gewissenhaftigkeit, Intelligenz, Pünktlichkeit,
Selbstsicherheit, Höflichkeit, Empathie, Enthusiasmus,
Engagement, Kreativität, Flexibilität, Spontaneität,
Gerechtigkeit, Offenheit und Toleranz vor.
Ihre eher negativen Erinnerungsbilder sind
mit strengen(!), ungeduldigen, langweiligen,
inkonsequenten, launischen und zu nachgiebigen
Lehrern verbunden, die Lieblinge haben, selbst
keine Kritik ertragen können und spöttisch,
ungerecht, zu distanziert oder manchmal zerstreut
sind.
Absoluter Sieger unter den Persönlichkeitsmerkmalen
ist Strenge sowohl auf der positiven als auch
auf der negativen Seite! In den Rahmen dieser
Arbeit kann die beidseitige Siegerposition
des Begriffs nur so gedeutet werden, dass
Strenge (wie eigentlich auch die anderen Erinnerungsbilder)
nur im Kontext von anderen Komponenten zu
deuten ist, so kann die Strenge eines Fremdsprachenlehrers
abhängig von den anderen bestimmenden Elementen
seines Lehrerdaseins bei seinen Schülern mehr
oder weniger akzeptiert werden.
Bei einer weiteren Analyse der einzelnen Zettel
mit der Assoziation "Strenge" zeigt
sich eindeutig, dass Strenge auf der positiven
Seite meistens mit Lernerfolg verbunden ist,
für Erfolg nehmen einige sogar eine stressige
Atmosphäre in den Stunden mit ihrem strengen
Lehrer in Kauf. Zu positiv empfundener Strenge
gesellen sich Konsequenz, Gerechtigkeit, Engagement,
hohe Anforderungen des Lehrers an sich selbst
und an seine Schüler, Disziplin und gründliche
Prüfungsvorbereitung. Zu viel Strenge bedeutet
für die meisten Studenten in erster Linie
grammatikzentrierten (Frontal)Unterricht,
der überwiegend auf dem Lehrbuch basiert,
in dem es keine interessanten Themen, Aufgaben
gibt und von den Schülern zu viel gefordert
wird. Das zeigt ohne Zweifel ein eher traditionelles,
autoritäres Lehrerbild, das für viele (weil
erfolgreich) immer noch attraktiv zu sein
scheint. Ein als positiv bezeichnetes Erinnerungsbild
als bedrückendes Beispiel dazu: "streng,
zwang uns zum Lernen." Da es sich bei
dieser Umfrage um zukünftige DaF-Lehrer handelt,
für die das sichere Beherrschen der Fremdsprache,
die korrekte Sprachverwendung wichtig sind,
kann natürlich “Strenge” des Lehrers auch
als konsequente Zielstrebigkeit, als ein wichtiges
Mittel zum Erfolg beim Fremdsprachenlernen
gedeutet werden.
Das unterrichtspraktische Handeln des Lehrers
stellt den zweitgrößten Bereich dar, in den
die einzelnen Erinnerungsbilder einzuordnen
sind. Hier ist aber der eher als negativ empfundene
Teil im Verhältnis zum positiven wesentlich
größer als bei den Persönlichkeitsmerkmalen.
(Abb. 3).

Abb. 3. Zahl der positiven und negativen Assoziationen
im Bereich Unterrichtspraktisches Handeln
Lehrerstudenten
sehen also im unterrichtspraktischen Handeln
ihrer früheren Lehrer wesentlich mehr Defizite
als bei ihren Persönlichkeitsmerkmalen. Grund
dafür könnte sein, einerseits, dass Handeln
und seine Wirkung und Effektivität sachlicher
und objektiver zu beurteilen, sprachlich exakter
zu formulieren sind als mit Emotionen verbundene
Persönlichkeitsmerkmale, andererseits, dass
die Lehrerstudenden im Studium theoretisch
Aktuelles, Ideales, Optimales kennen lernen,
sich diesem Wunschbild auch verpflichten,
und dass sie in ihrer Schulzeit wahrscheinlich
nicht nur Zeitgemäßes, Ideales, Optimales
erleben konnten.
Die meisten erinnern sich gern an den gründlich
vorbereiteten, interessanten und abwechslungsreichen,
oft spielerisch gestalteten Unterricht mit
ihrem ausgewählten Fremdsprachenlehrer und
an seine guten Grammatikerklärungen. Für viele
gehören die Stundenführung in der Zielsprache,
das angemessene Tempo, die vielen Wiederholungen
und Übungen, Differenzierung und Individualisierung
auch zu den positiven Erinnerungen. Einige
finden sehr erfreulich, dass sie kaum Hausaufgaben
hatten, für Andere waren aber die vielen sinnvollen
Hausaufgaben nützlich.
Auf der negativen Seite steht die Tatsache
ganz vorn, dass auf Kommunikation in den Fremdsprachenstunden
kaum Wert gelegt wurde, dass sie keine echten
Diskussionen geführt, kaum in der Fremdsprache
gesprochen haben. Auch langweilige, monotone
Stunden und Aufgaben rufen bei vielen Studenten
negative Erinnerungsbilder hervor. Was sie
noch an Unterrichtstechniken und Stundenführung
auszusetzen haben, ist mit zwei Phänomenen
verbunden: das Fehlen von bestimmten als wichtig
empfundenen Elementen und ein Übermaß an eigentlich
für relevant gehaltenen Bestandteilen des
Fremdsprachenunterrichts. Manchmal fehlen
Disziplin, Partner- und Gruppenarbeit, gründliche
Erklärungen und Situationsübungen, ziemlich
oft wird der Anteil der Grammatikarbeit übertrieben,
in einigen Fällen werden zu viele Wörter,
zu viel faktisches Wissen vermittelt. Zu viele,
zu schwere, oft unkontrollierte Hausafgaben
sind überraschend oft die Quellen negativer
Erinnerungen. Einige wünschten sich mehr Kontrastivität.
Dem
Einsatz von Medien wird eine auffallend große
Relevanz beigemessen (Abb. 4).
Abb.
4. Zahl der negativen und positiven Assoziationen
im Bereich Medien
Sehr positiv werden Medienvielfalt, die Verwendung
von vielen interessanten, aktuellen und authentischen
Zusatzmaterialien wie (landeskundliche, literarische)
Texte, Filme, Lieder/Musik, Gegenstände, Bilder
etc. empfunden. Im negativen Sinne wird in
erster Linie das (veraltete, langweilige)
Lehrbuch erwähnt. Auf der positiven Seite
kommt aber das Lehrbuch gar nicht vor!
Positiv erinnern sich einige Studenten an
außerunterrichtliche, außerschulische Aktivitäten
mit ihrem Lehrer, wie z.B. Museumsbesuch,
Schüleraustauschprogramm, Nachhilfe etc.
Fremdsprachenkenntnisse gehören zu den wichtigsten
Fremdsprachenlehrerkompetenzen, der drittgrößte
Bereich der Assoziationen bezieht sich darauf
(Abb.5).

Abb. 5. Zahl der negativen und positiven Assoziationen
im Bereich Sprachkenntnisse
Gute
Sprachkenntnisse des Lehrers werden so oft
erwähnt, wie die populärsten Persönlichkeitsmerkmale,
dabei scheint eine schöne Aussprache besonders
schätzenswert zu sein. Die Zahl der Fremdsprachenlehrer,
die über nicht ausreichende Sprachkenntnisse
verfügen, Sprachfehler machen ist ein Bruchteil
der Zahl der Lehrer, die mit ihren Sprachkenntnissen
bei ihren Schülern Anerkennung finden. Allerdings
wird auf der negativen Seite eine schlechte
Aussprache so oft angegeben, wie eine schöne
auf der positiven. Auch damit steht wahrscheinlich
im Zusammenhang, dass ziemlich viele Studenten
die Tatsache, dass sie von Muttersprachlern
unterrichtet wurden, bei ihren positiven Erinnerungen
erwähnen.
Es gibt auch einige, die das gigantische Allgemeinwissen,
die bewundernswerte Allgemeinbildung bei ihren
Lehrern hoch schätzen.
Engagement wird auch hervorgehoben, wie auf
der negativen Seite Desinteresse am eigenen
Fach, am eigenen Unterricht.
Der
einzige Bereich, in dem negative Assoziationen
überwiegen, ist damit verbunden, wie Lehrer
mit Schülerleistungen umgehen, wie sie Fehler
korrigieren, Leistungen bewerten und benoten.
Deshalb wird dieser Bereich extra ausgewertet,
obwohl er zum Teil mit Persönlichkeitsmerkmalen,
zum Teil mit unterrichtspraktischem Handeln
im Zusammenhang steht (Abb. 6).

Abb. 6. Zahl der positiven und negativen Assoziationen
im Bereich Fehlerkorrektur, Leistungsmessung
Bei
den positiven Erinnerungen werden am häufigsten
differenzierte, individualisierte Kontroll-
und Bewertungsverfahren erwähnt, die als Mittel
der Förderung, Ermunterung und Hilfe verstanden
werden. Viel Lob und Freude über Schülerfragen
gehören auch hierher. Unter den negativen
Erinnerungsbildern dominieren die Phänomene,
die die Unfähigkeit der Lehrer zeigen, realistische
Anforderungen an die Lerngruppe zu stellen,
mit Empathie in gestressten Leistungsmessungssituationen
zu handeln, in einigen Fällen sogar Spott
und Demütigung zu vermeiden.
Aus diesen vielen Einzelbildern entsteht ein
Gesamtbild von wünschenswertem und weniger
wünschenswertem Lehrerverhalten, das zum Teil
die von zukünftigen Fremdsprachenlehrern interpretierte
Schulrealität, zum Teil ihre Einstellung zum
Lehrerberuf in Ungarn am Anfang des 21. Jh.
wiederspiegelt. Die einzelnen Bestandteile
dieses Bildes scheinen mindestens im europäischen
Kulturkreis universell zu sein (vgl. Ziebell
2002, S. 91, Kretschmer/Stary 1998, S. 21),
bis auf das rätselhafte Phänomen “Strenge”.
Auf jeden Fall kann auch das Verhältnis der
einzelnen Elemente untereinander für Ungarn
spezifische Merkmale aufweisen, wie z.B. das
Fehlen von positiven Lehrbucherwähnungen,
die verhältnismäßig große Rolle guter Aussprache,
der Wunsch nach gründlichen Grammatikerklärungen.
Dominierend zu sein scheint eine Ziel- und
Erfolgsorientierung, allerdings vor einem
freundlichen und ermunternden pädagogischen
und im Grunde genommen kommunikativ orientierten
didaktisch-methodischen Hintergrund, wo an
den Lehrer hohe menschliche und fachliche
Anforderungen gestellt werden, denen sie größtenteils
auch gerecht werden, wo zum Teil lernerorientiert
und kaum lernerautonomiefördernd gearbeitet
wird. In dieser Hinsicht kann festgestellt
werden, dass sich eine Änderung in der Unterrichtspraxis
nur sehr langsam vollzieht. (vgl. Boócz-Barna
1999)
Die
Lehrerstudenten, die sich auch durch diesen
Assoziationsversuch mit ihrer früheren Schulrealität
auseinandersetzen, können dabei den Sinn der
Verbindung von praktischen Erfahrungen und
Theorie realisieren und verinnerlichen.
Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass es den
idealen Lehrer nicht gibt (vgl. Rösler1994,
S.36), dass die Lehrer, die ihre Schüler in
vieler Hinsicht nachhaltig prägen, sowohl
als positiv wie auch als negativ empfundene
Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen
haben. Der Lehrerstudent soll sich also nicht
nach vorgeschriebenen Erwartungen richten,
sondern in erster Linie sich selbst kennen
lernen, mit den weniger oder gar nicht veränderbaren
Merkmalen seiner Persönlichkeit im klaren
sein, und in Abwägung der veränderbaren und
lernbaren Elemente des höchst komplexen Phänomens
“Lehrerverhalten” sein den konkreten Lehr-
und Lernzielen angepasstes, von allen Teilhabenden
des Unterrichtsgeschehens akzeptierbares Lehrerbild
gestalten.
Konsequenzen kann es natürlich nicht nur für
die Studierenden, sondern auch für ihre Ausbilder,
für die Gestaltung des Studiums geben. Aus
meiner Sicht sind folgende am wichtigsten:
nötig ist eine verstärkte, konstruktive Auseinandersetzung
mit der schulpraktischen Realität. Mit einer
Eignungsprüfung zum Lehrerberuf könnte man
noch rechtzeitig Scheitern und Enttäuschung
vorbeugen. In den sprachpraktischen Lehrveranstaltungen
für Lehrerstudenten sollten neben konzentrierter
Spracharbeit (mit mehr Betonung der Ausspracheschulung)
auch Versuche vorgenommen werden, die Studenten
zur bewussten Auseinandersetzung mit ihrem
eigenen Sprachlernprozess, zur Verstärkung
der Reflexivität anzuleiten.
Unter
den vielen Assoziationszetteln der befragten
Seminargruppen gibt es immer wieder einige,
auf denen nur positive Notizen stehen, ziemlich
viele mit überwiegend positiven Erinnerungsbildern
und bisher gar keine mit nur negativen Assoziationen.
Dieses erfreuliche Bild soll zum Schluss noch
mit Hilfe von einem studentischen Erinnerungsbild
mit positivem Ausklang illustriert werden:
Ein
Beispiel
Assoziationszettel zur Lehrperson und zu deren
Unterricht
Meine
allerliebste Lieblingslehrerin
Pro
- unwahrscheinlich nett und geduldig
- hatte ein gigantisches Allgemeinwissen und
war sehr fachkompetent
- traf sich mit Interessierten nach dem Unterricht,
um über Filosofie zu reden
Contra
- konnte manchmal nicht objektiv sein (aber
niemand ist perfekt)
- hat manchmal zu viel von uns gefordert (wenn
man das überhaupt sagen kann)
- ihre Handouts waren sehr chaotisch
Literatur
Altrichter, Herbert / Posch, Peter (1998):
Lehrer erforschen ihren Unterricht. Bad Heilbrunn:
Verlag Julius Klinkhardt
Bárdos
Jenõ (2000): Az idegen nyelvek tanításának
elméleti alapjai és gyakorlata. Budapest:
Nemzeti Tankönyvkiadó, 201-210
Boócz-Barna
Katalin (1999): Német szakos hallgatók tanári
kompetenciáinak fejlesztése. A megfigyeléstõl
a reflexióig. In: Kahánné Goldman Leonóra
/ Poór Zoltán(szerk.): Európai dimenziók a
hazai nyelvpedagógiában. Veszprém: Tallér
Kiadó
Grell,
Jochen (1992): Techniken des Lehrerverhaltens.Weinheim
und Basel: Beltz Verlag, 14. Auflage
Huneke,
Hans-Werner / Steinig, Wolfgang (1997): Deutsch
als Fremdsprache. Eine Einführung. Berlin:
Erich Schmidt Verlag, 188-195
Kretschmer,
Horst / Stary, Joachim (1998): Schulpraktikum.
Eine Orientierungshilfe zum Lernen und Lehren.
Berlin: Cornelsen Verlag
Krumm,
Hans-Jürgen (2003): Fremdsprachenlehrer. In:
Bausch, Karl-Richard / Christ, Herbert / Krumm,
Hans-Jürgen (Hrsg): Handbuch Fremdsprachenunterricht.
Tübingen und Basel: Francke Verlag, 4. vollständig
neu bearbeitete Auflage, 352-358
Réthy
Endréné (2003): Motiváció, tanulás, tanítás.
Budapest: Nemzeti Tankönyvkiadó, 75-103
Rösler,
Dietmar (1994): Deutsch als Fremdsprache.
Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler Verlag, 35-37
Storch,
Günther (1999): Deutsch als Fremdsprache.
Eine Didaktik. Theoretische Grundlagen und
praktische Unterrichtsgestaltung. München:
Wilhelm Fink Verlag, 327-336
Ziebell,
Barbara (1998): Materialien zur Unterrichtsbeobachtung.
Unter Mitarbeit und mit einer Einführung von
Hans-Jürgen Krumm. München: Goethe-Institut
Ziebell,
Barbara (2002): Unterrichtsbeobachtung und
Lehrerverhalten. Fernstudieneinheit 32. Berlin/München:
Langenscheidt
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