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2006. ÉVFOLYAM - 3-4. SZÁM

Szerkesztőség: Német rezümék



1. Hornyák Mária: Die Erziehung vom Grafen Imre Teleki am Ende des 18. Jahrhunderts. – Imre Teleki wurde als Nachwuchs einer aristokratischen Familie dementsprechend sorgfältig erzogen. Sein Erzieher und später auch sein Berater war István Konnert. Die beiden blieben jahrzehntelang in Kontakt, wie der Vater Imre Teleki der ältere auch wünschte. Die vorliegende Arbeit stellt den Prozess dar, in dem sich die Persönlichkeit des jungen Grafen entwickelte. Dieser Vorgang ist ein charakteristisches Beispiel für die Erziehung in Siebenbürgen im 18. Jahrhundert. Die Autorin beachtet die weitere Laufbahn des Grafen, und auch seine später leider unangenehm veränderte Persönlichkeit. Die Autorin stellte die vorliegende Arbeit  aufgrund bisher unbekannter Quellen zusammen. Diese Studie ist eines der Forschungsergebnisse der Autorin, in denen sie verschiedene Persönlichkeiten vorstellt.

2. Tatai Zoltán: Tikos Veronika, eine selbstbewusste Lehrerin am Anfang des 20. Jahrhunderts. In der ungarischen Erziehungsgeschichte erschienen - im Vergleich zu der europäischen  - die Frauen verhältnismäßig spät im pädagogischen Beruf. Dies galt besonders in den Dörfern, wo in den Schulen traditionell Männer unterrichteten. Sie nahmen neben dem Pfarrer auch am kirchlichen Leben teil. Der Autor stellt die Laufbahn einer Lehrerin dar, die  selbstbewusst den Konflikten entgegensah sowohl vor den weltlichen als auch vor den kirchlichen Behörden. Diese Konflikte waren einfach darauf zurückzuführen, dass sie als Frau in einer Dorfschule unterrichtete. Dass ihre Karriere als Lehrerin abbrach, charakterisiert jene Epoche, in der die Gesellschaft mit Männerdominanz einer Frau starke Vorurteile entgegenbrachte, auch wenn sie auf ihre Überzeugung um jeden Preis, auch nach ihrem existenziellen Unmöglichmachen beharrte.

3. Lipcsei Imre: Die Geschichte der Schulen im Komitat Békés in den Jahren 1920-30. Der bürgerliche Unterricht in Ungarn ist zeitlich genau zu bestimmen: Zwischen 1868 und 1948 bestanden diese Schulen, im Allgemeinen mit vier Jahrgängen. Die vorliegende Arbeit stellt das Schulnetz und dessen Veränderungen dar in einem südungarischen Komitat mit landwirtschaftlichem Charakter. Kleine Siedlungen nur mit paar tausend Einwohnern kämpften jahrzehntelang dafür, dass in den Bürgerschulen auch diejenigen Kinder von der Ortschaft und Umgebung eine Chance zu lernen bekommen, die später nicht an Universitäten studierten. Aus dieser Arbeit erfahren wir sachlich, mit Daten unterschützt, wie sich Lage der Bürgerschulen in den nicht zentralen Regionen veränderte.

4. Martinkó József: Kapitel aus der Geschichte der ungarischen Begabtenförderung. Die pädagogischen Methoden der ungarischen Begabtenförderung gehen bis in das Mittelalter zurück, aber in weiten Kreisen wurde sie erst im 20. Jahrhundert verwirklicht. Der Autor stellt diejenigen Forscher und Pädagogen dar, die auf dem Gebiet der ungarischen Begabtenförderung  das Beste getan haben. In der vorliegenden Arbeit werden die sechs Phasen der Begabtenförderung charakterisiert, die mit den historischen Epochen der ungarischen Gesellschaft verbunden sind. Der Autor stellt kurz die heutigen Einrichtungen, Organisationen für Begabtenförderung dar.

5. Harangi László: Japanische Erziehung in der Tokugawa Epoche (1603-1867). In der Einleitung der Arbeit können wir über das heutige Japan als weltwirtschaftlich immer wichtigeres Land lesen. Die wirtschaftlichen Erfolge sind historisch auf die Gesellschaft der 17-19. Jahrhunderte zurückzuführen. Die Leser können die Erziehung in den verschiedenen Epochen einer historischen Periode kennen lernen. Die Erziehung der Samurajen und Adligen wird in einem Kapitel beschrieben. Die Schulen in Sogunat, bei den Herrschaften, in Sankin Kota und Shikuja werden vorgestellt. Die Kinder vom niedrigeren Stand wurden in verschiedenen Institutionen erzogen und unterrichtet. Zum Schluss kann man einen Teil aus dem Werk von Kaibara Ekken: Der Weg zum Zufriedensein lesen.

6. Szécsényi András: Reaktionen im Landestag und in der Presse auf den Gründungsvorschlag der Ungarischen Königlichen Joseph Palatin Technischen und Ökonomischen Universität. Ein starker wirtschaftlicher Rückfall erfolgte in der ersten Hälfte der 1930er Jahre auch in Ungarn, infolgedessen waren Reformen in der Struktur der Hochschulbildung nötig. Der Autor stellt den Vorgang dar, in dem die Universitäten und Fakultäten in Budapest umstrukturiert und zentralisiert wurden. Als Quelle hat er die zeitgenössische Presse und die Parlamentsdebatten benutzt. Diejenigen, die zur Regierungspartei gehörten, unterstützten die Reformen, andere aber waren dagegen, dass die früher selbstständigen Hochschulen zusammengezogen wurden. Die Regierung hat endlich die Entscheidung getroffen: es entstand eine zentralisierte Universität.

7. Mészáros Ilona: Die Entwicklung der Mittelschulbildung in einer nordungarischen Stadt.. Ózd war in den 1990er Jahren ein wichtiges industrielles Zentrum, das wirtschafthistorisch im 18. Jahrhundert entwickelt wurde. Im Konglomerat, das damals noch aus mehreren kleinen Dörfern bestand, siedelten sich Arbeiter an, für deren Kinder Fachschulen gegründet wurden. Diese hat man später im 20. Jahrhundert zu Humanschulen ergänzt. Die Autorin weist darauf hin, dass heutzutage auch im Unterrichtswesen starke Probleme, Spannungen entstanden sind, nachdem es im letzten Jahrzehnt in der Stadt an Arbeitsmöglichkeiten mangelt.

8. Miklós Zoltán: Methodische und inhaltliche Charakterzüge des Unterrichts an der Akademie Ludovika. Die Bildungseinrichtung für Berufsoffiziere  war in Ungarn im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Akademie Ludovika. Der Autor stellt die pädagogische Arbeit, sowie die Didaktik und Methodik dieser Institution dar, als Quelle wurden zeitgenössische Dokumente benutzt. Der Autor weist darauf hin, dass die Lehrer zahlreiche pädagogische Verfahren angewendet haben, die nicht nur die Unterrichtsfächer sondern auch selbst die Studenten berücksichtigten. Vor dem 2. Weltkrieg war das Niveau der Hochschule nicht mehr sehr hoch. Die schnelle Ausbildung war wichtiger als der qualitative Unterricht.

9. Derzsi Ottó: Zwei 60 jährige Jubiläen, und was dahinter steckt. Zwischen den zwei Weltkriegen war die bedeutendste Kinderorganisation die der Pfadfinderschaft. Nach 1945 entstanden Probleme, weil in der neuen gesellschaftlichen Formation eine linke Kinderorganisation gegründet wurde, nämlich die Pionierbewegung. Der Autor stellt die Geschehnisse der letzten Jahre  vom Pfadfinderverband und die gezwungene Vereinigung der beiden Kinderorganisationen dar. Er fordert als ehemaliger Pfadfinderleiter zur Versöhnung auf im Interesse der in den 1990er Jahren neu organisierten Pfadfinderbewegung.

10. Székely Lajos: Politische Kämpfe um die Jugend vor 60 Jahren. Die persönlichen Erinnerungen des Autors an die Kämpfe um die Pfandfinderbewegung nach 1945. Die  Pfadfinderbewegung mit religiösem Charakter wurde langsam eingestellt, und als Kinderorganisation durfte nur die Pionierbewegung weiterleben. Auch der bewegte persönliche Schicksaal des Autors erscheint in der vorliegenden Arbeit, als Folge der Intoleranz der neuen politischen Macht.

11. Ugrai János: Die Ungarische Comenius Gesellschaft ist 60 Jahre alt. In Sárospatak, in der Stadt von Comenius,   arbeitet an der Pädagogischen Hochschule eine Gesellschaft, die das Lebenswerk des Namengebers mit Veranstaltungen, wissenschaftlichen Konferenzen und Publikationen pflegt. Der Autor stellt diese 20 Jahre lange Arbeit dar.

12. Kelemen Elemér: Jubiläen der Erziehungsgeschichte (2007 – 2010) Die Zusammenstellung der Jubiläen enthält die wichtigsten Ereignisse der ungarischen und ausländischen Erziehungsgeschichte. Diese Sammlung soll für die Organisatoren der Veranstaltungen als Promemoria, und für die Forscher als Orientierung dienen.

13. Kovács Zsófia: Das Erziehungswesen der  50er Jahre. Neue Richtungen zur Erklärung der Erziehung in den 50er Jahren. Die Unterkomission für Erziehungsgeschichte der Pädagogischen  Arbeitsgruppe der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie und die Arbeitsgruppe für Erziehungsgeschichte der Akademie in Pécs veranstaltete eine Konferenz im Thema Unterrichtspolitik und Schulunterricht in den 50er Jahren. Die Vorträge lassen die früheren Meinungen über diese Epoche aus neuen Aspekten erscheinen.

14. Tölgyesi József: Die Kodolányi János Hochschule Székesfehérvár veranstaltete in Fürstenfeld (Österreich) die I. Internationale Konferenz für Erziehungsgeschichte mit dem Titel „Das Unterrichtswesen in der Österreichischen-Ungarischen Monarchie in Raum und Zeit“. Der vorliegende Bericht fasst die Vorträge der Konferenz qualitativ zusammen.

15. Trencsényi László: Die Vereiningung vom Verband Ungarischer Pfadfinder und Pionierbewegung im Jahre 1948 (rezensiert von Kiss András).

16. Trencsényi László: Wege und Geschehnisse. Beiträge zur Geschichte der ungarischen Pionierbewegung (rezensiert von Nagy Andor József).

17. Tatai Zoltán: Die Kollektiverziehung (Studien, Interwievs, Memoiren) (rezensiert von Réthey Prikkel Lajos).

18. Kovács Mihály: Öveges József (rezensiert von Varga József).

19. Albert B. Gábor: Schwerpunkte und Verschiebungen der Betonung. Mittelschulische Lehrbücher in der Horthy Epoche. (rezensiert von Czakó Kálmán).

20. Mann Miklós: Ungarische Minister im Unterrichtswesen 1848-2002 (rezensiert von Tölgyesi József).

21. Zsigmond Anna: Amerika: Gesellschaft und Unterricht. Wendepunkte in der amerikanischen Unterrichtspolitik. (rezensiert von Kéri Katalin)

22. Hornyák Mária: Brunszvik Teréz und die ersten Kindergarten des ungarischen Oberlandes (Besztercebánya, Pozsony, Nagyszombat) (rezensiert von Gyetvai Judit).

23. Popély Gyula: Abschied von den Hochschulen. Der Hochschulunterricht und die Ungarn auf dem slowakischen Oberland. (1918-1945) Ungarische Akademiker suchen ihren Weg. (rezensiert von Szente Viktória).

24. Karády Viktor: Die französische Universität von Napoleon bis Vichy (rezensiert von: Szente Viktória).

25. Jozef Frarno: Der Wissenschaftler Bél, d.h. eine Erzählung über Bél Mátyás und seine Zeit. (rezensiert von: Havasi Béla)

26. Farkas István: Unterrichtssysteme in Siebenbürgen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. (rezensiert von Tölgyesi József)





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