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2005. ÉVFOLYAM - 3-4. SZÁM

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1.Katalin Fehér: Presse und Schule in Ungarn des 18. Jahrhunderts. Die Studie stellt die Geschichte des Zeitungslesens in der Schule in Ungarn (und in Europa) dar. Die Autorin gibt die Mittelschulen ,Hochschulen, Verlage bekannt, die in der Verwirklichung des Comeniusischen Gedanken eine Rolle spielten. Sie zeigt die Bedürfnisse der Gesellschaft auf, die das Lesen der aktuellen Presse in den Schulen begründeten. Sie analysiert die Rolle des Schulgesetzes Ratio Educationis (1777).

2. Hornyák Mária: Anfangszeit des Europäischen Kindergartes im Spiegel der Korrespondenz von Teréz  Brunszvik (3. Teil 1831-1836). Die Studie stellt die Korrespondenz der Gründerin des ersten Mitteleuropäischen Kindergartens Teréz Brunszvik bis Anfang 1836 vor. Also sie befasst sich mit der Geschichte des ungarischen Kindergartenwesens bis zur Gründung der Organisation der Ungarischen Kindergärten. Die Briefe aus Linz, München und Pisa enthalten zahlreiche, bisher unbekannte Informationen über ihre ausländische Tätigkeit und Kontakte.

3.Sipőcz László: Die Bestrebungen des königlichen Schulaufsehers Endre Vargyas nach der Verwirklichung des Volksschulgesetzes 1868  im Komitat Győr; im Spiegel der zeitgenössischen Presse.

Endre Vargyas, der königliche Schulaufseher und Autor zahlreicher Volksschulbücher spielte eine bedeutende Rolle in der Durchführung des Volkschulgesetzes.

Seine Tätigkeit wird in dieser Studie dargestellt. Der Autor weist unter Anderem auch darauf hin, dass der Schulaufseher sehr viel für die Ausbildung der Lehrkräfte und für die Besserung der Umstände getan hat, obwohl er in den Dörfern oft einen starken Widerstand überwinden musste.

4.Kereszty Orsolya: Wichtige „verborgene“ weibliche Räume in der Aufbau der Nation in der Zeitschrift Magyar Paedagogia (1892-1918). Diese Periodik enthält eine bedeutende Polemik über die Lage des Ungarntums, die Entstehung und Aufbau der Nation. Die Autorin untersucht die verborgenen weiblichen Aufgaben und Tätigkeiten in der nationalen Kindererziehung des politisch führenden aber ethnisch eine Minderheit bildenden Ungarntums. Sie stellt die Umstände und die Typisch weiblichen Eigentümlichkeiten dar, und untersucht die Publikationen die mehr als 25 Jahre lang in dieser maßgebenden Zeitschrift erschienen sind.

5.Szabó Béla: Ministeriale Verordnungen und Lehrpläne und ihre bestimmende Rolle in der Entstehung und Entwicklung des Sportunterrichts in den Mittelschulen(1777-1944). Der Autor stellt den Weg der Lehrplanentwicklung und Gesetzgebung dar, von den frühen Initiativen der Einführung des schulischen Sportunterrichtes bis zur Verwirklichung der modernen und differenzierten (manchmal militärischen)  und alle Schüler miteinbeziehenden Körpererziehung im 20. Jahrhundert.

6.Kéri Katalin: “Sich  den Überblick des Ganzen wünschend.“ Beiträge zur Geschichte des enzyklopädischen Denkens in Ungarn.

In der Kulturgeschichte ist die Frage  von großer Bedeutung, was für  Kenntnisse und aus welchen Quellen die Menschen verschiedener Epochen  und Räume in der Erziehung verwendet haben.

Die Autorin untersucht die Rolle der Enzyklopedien und enzyklopedischen Arbeiten  des Altertums und des Mittelalters in der Erziehung, mit besonderer Rücksicht auf die christlichen und muslimischen Werke. Die Studie stellt sich die Frage, auf  welche Weise die gedruckten Bücher das wissenschaftliche Denken verändert haben.

7.Orsolya Hoffmann: Von dem mit dem Computer unterstützten Lernen bis zum „ e-learning”.- Die Verfasserin stellt den Prozess, der bis zur heutigen Möglichkeit des mit dem Computer unterstützten Lernens geführt hat, zur Schau. Sie geht darauf ein, auf welchen Gebieten es eine Rolle hat und was für strategische Lösungen Computernetze fürs Lernen anbieten. Das Studium stellt die Perioden des elektrischen Lernens und deren technologische und pädagogische  Charakterzüge vom „ Instructor-Led-Training“ des programmierten Lernens bis zu den heutigen, modernsten Lösungen dar. Die Verfasserin  formuliert auch konkret die jetzigen Modalitäten des mit dem Computer unterstützten Lernens.

8.István Surányi: Der Grundstufenunterricht in Székesfehérvár zwischen 1945-1948. – Der Verfasser stellt die Gestaltung des Grundstufenunterrichts, unter anderem den Wiederaufbau, den Prozess der ständigen Einschulung der Schüler, die Neuschaffung der materiellen Bedingungen des Unterrichts vom Ende des zweiten Weltkriegs bis zur Verstaatlichung der Schulen  dar. Er legt die Ereignisse der ideologischen und fachlichen Weiterbildung der Pädagogen dar und wie sie auf die Durchführung der neuen Unterrichtsziele und auf die Erfüllung der veränderten organisatorischen und inhaltlichen Arbeit vorbereitet wurden.

9.Anna Zita Apáti: Kurze Geschichte des irischen Schulsystems.- Die Renaissance der irischen Kultur durchdringt das ganze Europa. Die Verfasserin hält es auch dafür wichtig, dass sie die Geschichte des auch für die Pädagogen, Gesellschaftsforscher der kontinentalen Länder relativ unbekannt exotisch gehaltenen Schulunterrichts bekanntmacht. Der durch die Wirkungen der verschiedenen militärischen Eroberungen beeinflussende Schulunterricht bekam am Anfang des 20. Jahrhunderts – nach dem freien, staatlichen Status im Britischen Reich- die Selbstständigkeit, die die Schaffung des eigenen pädagogischen Systems ermöglichte.

10.Alojzia Mihalovics Lengyel: Ungarische Studenten in den italienischen Studentenstädten zwischen 1220 und 1864.- Im ungarischen Hochschul-und Universitätswesen hatten die italienischen, besonders die bolognesischen und paduaschen Unis eine ausgezeichnete Rolle. Die Verfasserin stellt in der Übersicht dar, wer die bedeutenden Beteiligten der mehr als sechs Jahrhunderte  waren, wobei zehntausende der ungarischen Studenten an den berühmten Schulinstituten der Periode verschiedene Diplome erhielten.

11.József Horváth: Csokonai, der zeitweilige Professor in Csurgo.- Der Verfasser stellt die kurze Tätigkeit als Gymnasiallehrer  in Csurgo und die Meinung der Zeitgenossen  (Lehrerkollegen, Schüler) des ausgezeichneten ungarischen Dichters der 18-19. Jahrhundertwende Mihály Vitéz Csokonai zur Schau. Er stellt fest, dass seine Tätigkeit als Lehrer gleichwertig mit der als Dichter sei: seine neuen mentalen Erziehungsverfahren waren erfolgreich, obwohl sie dieser Epoche ungewöhnlich waren. Das Gymnasium bewahrt das Erbe von Csokonai.

12.Dezső Tóth: Die pädagogische Wirksamkeit von Ciprián Halbik, vom Abt in Tihany. – In der 1055 gestifteten Abtei arbeiteten zahlreiche ausgezeichnete  Priesterlehrer als Abt. Der Verfasser beschreibt den Lebenslauf und den die örtliche Schule unterstützenden, die dortige Erziehung und den Unterricht im religiösen Sinne, aber auch bedeutende weltliche Werte aufgezeichnet erneuernden Werdegang eines von denen, der aus einer niedrigen Gesellschaftsschicht stammt. Er teilt auch seine festliche Rede an der Schuleinweihung mit.

13.Andrea Gróz: Der erfolgreiche Pädagoge in der Widerspiegelung eines pädagogischen Lehrbuchs  aus dem 19. Jahrhundert für die Lehrerbildung in der Unterstufe.- In ihrer Schrift stellt sie die wichtigsten Knotenpunkte auf der Ebene der pädagogischen Ereignisse im Erziehungs- und Unterrichtsprozess dar, die laut einer Interpretation eines pädagogischen Lehrbuchs aus dem 19. Jahrhundert bestimmend waren.  Dabei sind die niveauvolle Ausübung des Pädagogenberufs, die Qualität der Persönlichkeit des Erziehers die wichtigsten.

Bewegungskultur von den Quellen dieser Sportart bis heute vor.

14. József Kriston Vizi: Späne während der Verarbeitung des Lebenswerks von Áron Kiss. – Der Volkskundeforscher-Autor, der sich mit dem Lebenswerk des namhaften Spielforschers beschäftigt, stellt die Ereignisse vor, die mit der Tätigkeit von Áron Kiss, den vielen Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages und der Pflege seiner Tradition verbunden sind.

15. Erzsébet Áment: László Nagy und die Neue Schule in Buda. – Der Autor stellt die Arbeitsbeziehung zwischen Lászlóné Domonkos, der Reformpädagogin und dem Gründer der Neuen Schule und László Nagy (1857-1931), dem hervorragenden Vertreter der ungarischen progressiven Pädagogik  vor allem auf Grund der Lehrpläne von Nagy vor, die der Schule ermöglichten, eine Erziehung und Unterricht vom europäischen Niveau zu verwirklichen. Der Autor berichtet ausführlich von den pädagogischen Aktionen des Institutes.

16. László Balogh: Bestrebungen zur Objektivität inder Bewertung-Zensierung in der ersten Hälfte des 20. Jh.-s. – In der ersten Hälfte des Jahrhundertes gab es entschlossene Bestrebungen, die Bewertung und die Zensierung zu modernisieren und objektiver zu machen.  Über dieses Thema wurde in der Fachliteratur bereits von den 1850er Jahren an diskutiert. Der Autor stellt die wichtigsten, zu diesem Thema veröffentlichten Experimente, Verfasser und ihre Studien vor.

17. Gyula Széles-Kovács: Der Empfang des Korbballspiels im Sportlehrplan. – Der Autor stellt die Fachgeschichte und die Bedeutung dieser Sportart im Sport und in der Bewegungskultur von den Quellen dieser Sportart bis heute vor.

18. János Seres: Die Geschichte der athletischen Bewegungen in der Beschäftigung der Schüler in der Mittelschule. – Der Autor beschreibt die Vergangenheit des Unterrichtes der athletischen Bewegungen, die die Grundlage der Körperkultur bilden, dessen Erscheinung und Geschichte in Ungarn, und vor allem seine Folgen im Lehrplan, sowie seine Praxis im Hauptgymnasium von Eger.

19. József Zsolnai, Pädagoge und Forscher, der Schule geschaffen hat, ist 75 Jahre alt. –Das Interwiev wurde mit József Zsolnai, dem hervorragenden Theoretiker der Pädagogik, dem Forscher und Pädagogen, dem habilitierten Professor der Ungarischen Wissenschaftsakademie, der in vielen führenden Posten tätig war, gemacht. Er arbeitete die Sprachen-, Literatur- und Kommunikationsprogramme, sowie die Programme zur Wert- und Fähigkeitsentwicklung aus, die zur Modernisierung des ungarischen Unterrichtswesens beigetragen haben. Er schrieb viele theoretische Werke, Fachbücher und Lehrbücher. Seine Programme, Lehrbücher werden auch in den ungarischen Schulen außerhalb der Grenzen verwendet.

20. András Szécsényi: Bálint Hóman und die Universität. 70 Jahre alt ist das Jubiläumsgesetz der Péter Pázmány Universität.- 1935 wurde der 300. Jahresteg der Gründung der ältesten Universität des Landes gefeiert. Nach einem Gesetz, das damals erlassen wurde, gedachte man des Jubiläums im Rahmen von landesweiten Feierlichkeiten. Der Autor stellt die Geschichte des Gesetzes vor.

21. Ferenc Pataki: Die NÉKOSZ-Legende (Der Landesverband der Volkskollegien)

22. Miklós Szabó: Die Geschichte der russischen Erziehung (997-1917).

23. János Géczi: Pädagogische Wissensübergabe. –

24. Endre Ballér: Auf den Wegen der Lehrplantheorie. Aus den Schriften von vier Jahrzehnten. –

25. Sie waren Licht für andere. Erinnerung an die 300 ehemaligen Pädagogen der Gemeinde Pápa. –

26. József Kriston Vizi: Homo ludens hungaricus. Ethnographische Spielstudien. –

27. Pál Kardos. (Die Tätigkeit des bekannten Musikpädagogen.) –

28. Archiv der kleinen Druckschriften in der Nationalen Bibliothek. –

29. Mária Kovátsné Németh: Apáczai Csere János. Ungarische Enzyklopädie.-

30. Das Gedächtnis an János Apáczai Csere. „Ich denke, deshalb bin ich.”-

31. András Mészáros: Lexikon der Schulphilosophie in Oberungarn. –





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