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2004. ÉVFOLYAM - 1. SZÁM

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ERZIEHUNGSGESCHICHTE

ESSAYS

Die Entwicklung des modernen Schulsystems in Ungarn mit besonderem Hinblick auf die Geschichte der Mittelschulen im 19. Jahrhundert. Der Essay zeichnet den Prozess der Entstehung der modernen ungarischen Mittelschulen – mit Ausblick auf die pädagogischen Bestrebungen in Europa – und die gesellschaftlichen Auswirkungen, die die organisatorischen und inhaltlichen Aspekte der Erneuerungen beeinflusst haben, nach. Der Autor erachtet das Volkschulgesetz aus dem Jahr 1868, das die Grundlagen für den Unterricht in den Mittelschulen gelegt hatte und die darauf folgenden Gesetze für die Oberstufe, die die qualitative und quantitative Entwicklung der inländischen Mittelschulen ermöglicht haben, für ausschlaggebend. Der Verfasser ist Hochschullehrer.


Meinungen und Diskussionen in zwei ungarischen Zeitschriften in der Zeit der Reformation. Der Verfasser analysiert eine Reihe von Artikeln mit pädagogischem Inhalt aus zwei Zeitschriften aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, erschienen in ungarischer Sprache. Er zeigt anhand dieser Artikel die Meinungen verschiedener Pädagogen über die praktischen und theoretischen Fragen der Erziehung und des Unterrichts und über die Unterrichtspraxis in den zeitgenössischen ungarischen Schulen bzw. außerhalb der Schulen. Er erachtet es als wichtig zu erörtern, dass beträchtliche Einflüsse aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland auf die Pädagogik in Ungarn in dieser Zeit zu beobachten sind. In diesen Jahren wurde die Terminologie der ungarischen Pädagogik geformt, der Anspruch auf das Unterrichten in der ungarischen Sprache verstärkte sich und pädagogische Abhandlungen und Werke, entstanden anhand von ausgesprochen ungarischen Erfahrungen, wurden verlegt. Der Verfasser ist Hochschullehrer.


Schule und Kultur in der Stadt der Könige. Der Autor behandelt den Unterricht in der Oberstufe des 18. und 19. Jahrhunderts in Székesfehérvár, in der ehemaligen Haupt- und Krönungsstadt, die im 15.-16. Jahrhundert eine sehr wichtige Rolle im damaligen Ungarn gespielt hat, mitunter stellt er auch den wirtschaftlichen und kulturellen Hintergrund dar. Der Unterricht in den Mittelschulen wurde von den Priesterorden, zuerst von den Jesuiten, nach ihrer Auflösung von den Zisterziensern bestimmt. Die örtliche Mittelschule spielte eine wichtige Rolle im Kulturleben der Stadt: neben den Theateraufführungen der Schüler und den religiösen Veranstaltungen sicherte auch die wissenschaftliche Tätigkeit der Lehrer eine herausragende Rolle für die Stadt. Die Studie wird mit einem reichen Quellennachweis und einer ausführlichen Bibliographie abgeschlossen. Der Verfasser ist Hochschullehrer und Oberdirektor der Hochschule.


Der Unterstufenunterricht in Székesfehérvár zwischen 1693 und 1876.  Nach 150 Jahren türkischer Besetzung haben die deutschen Einsiedler die erste Grundschule am Ende des 17. Jahrhunderts in der befreiten Stadt eröffnet. Wegen der schnell wachsender Zahl der Bevölkerung gründete die Stadt eine Schule, in der auf Ungarisch unterrichtet wurde, nach der anderen, aber es entstanden zu dieser Zeit Privatschulen, eine Kirchenschule und eine Schule für die serbische Minderheit. Der Verfasser stellt die Ereignisse im örtlichen Schulleben von fast zwei Jahrhunderten und daneben die Geschichte der einzelnen Schulen dar. Er ist Oberstufenlehrer und Forscher der Geschichte der Schulen der Stadt.


Die alternative Pädagogik in Ungarn von 1945 bis heute. Nach 1945 hat die ungarische Pädagogik ihre Identität unter dem Einfluss der sowjetischen Politik größtenteils verloren und die mit den bürgerlichen pädagogischen Richtungen verbundene Praxis ist verschwunden. In den 70-er Jahren sind in sogenannten experimentellen Schulen innovative Prozesse gestartet worden, die in den 90-ern wiederum zur Anerkennung und Einführung von alternativen pädagogischen Initiativen in Ungarn führten. Der Artikel stellt mehrere wichtige alternative Schulen und Theoretiker vor. Der Autor ist Hochschuldozent.


Erziehung der Mädchen bei den Azteken. Der Verfasser zeigt anhand von Schilderungen der spanischen und portugiesischen Entdecker und Missionare die Praxis der Erziehung der Mädchen in der mittelamerikanischen Indianerkultur. Die Hauptquelle des Autoren ist das Buch von Bernardino de Sahagún, eines Mönchs aus dem 16. Jahrhundert, der anhand eigener Erfahrungen über die Kindererziehung der Azteken geschrieben hat. Im Artikel werden die Erziehungsmethoden im Rahmen der Familien- und Stammeserziehung gezeigt, die der Eingliederung der Mädchen gedient haben. Am Ende der Studie befinden sich zwei Quellenangaben: die Mahnungen eines aztekischen Prinzen  an seinen Sohn bzw. an seine Tochter. Der Verfasser ist Universitätsdozent, Forscher der islamischen und indianischen Kulturgeschichte.

 

KONFERENZEN

Árpád Kiss (1907 – 1979) und der Spiritualität der Erziehung des Menschen. Zu Ehren dieser maßgebenden Persönlichkeit der ungarischen Erziehungswissenschaft wurde im Herbst letzten Jahres eine Konferenz veranstaltet. Anhand der Vorträge in dieser Konferenz zeigt der Verfasser, welchen Einfluss der viel publizierende Fachmann auf das heimische wissenschaftlich- und allgemein-pädagogische Denken ausübte. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand das Problem der Massenerziehung. Sein Schaffen wird durch seine Stellungnahme für die Wichtigkeit der Erziehung des Einzelnen qualifiziert. Der Verfasser des Artikels ist Erziehungswissenschaftler.


INTERVIEWS, FORUM

„Ich sah und durfte die tausendjährige Geschichte der ungarischen Pädagogik und Erziehung in einem großen Bogen sehen...“ Ein Gespräch mit dem Erziehungswissenschaftler und Forscher der Kulturgeschichte Professor István Mészáros. Das Interview wurde mit der wichtigsten Persönlichkeit der Forschung und der Dokumentation der Erziehungsgeschichte in Ungarn, der sich als Rentner an seine Arbeit als Pädagoge, Forscher und Schriftsteller erinnert, geführt. In der Einführung findet der Leser die wichtigsten Daten seiner Biographie und eine Bibliographie seiner Publikationen. Das Interview wurde vom Vorsitzenden der Redaktion der Zeitschrift geführt.


Die Erbe der ungarischen Erziehungswissenschaft in der Europäischen Union. Auf die Umfrage unserer Zeitschrift – welche Werte aus der tausendjährigen Geschichte der Pädagogik in Ungarn für das vereinte Europa bereichern können – wird zunächst von drei Pädagogen beantwortet. Die Hochschullehrerin Erzsébet Fehér hält das Schaffen von Comenius in Ungarn zwischen 1650 – 1654, seine Schulgründungen und Abhandlungen, der pensionierte Hochschullehrer und Vertretender Hochschuldirektor, Pál Bakonyi, die erfolgreiche Erarbeitung der Theorie und der Praxis der Kleinkindererziehung in Ungarn, der Adjunkt der Hochschule, Béla Molnár, die Lehrerbildung, die die Auszeichnung „Ungarische Erbe“ erhalten hat, für Werte, die die pädagogische Erbe Europas bereichern.


Erziehungsgeschichte und Pädagogenbildung.  Der Verfasser – Universitätsdozent – erörtert die Lage des Erziehungswissenschaft-Unterrichts in Ungarn und führt seine Gedanken über eine notwendige Sichtveränderung, was diesen betrifft, aus. Die Redaktion nimmt gerne Stellungnahmen an.

 

REZENSIONEN

Die Hochschuldozentin Foghtüy Krisztina stellt die bis dato erschienenen Bänder aus der Bücherreihe „Meister und Schüler“ von der Pädagogischen Landesbibliothek und Landesmuseum Ungarn vor.
Rezensionen von József Tölgyesi, Hochschuldozent: Rósza Kurucz: Die erste ungarische Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen, sowie Lajos Orosz: Schematische Geschichte des Fachunterrichts Industrie, Wirtschaft und Handel in Ungarn.

 

EREIGNISSE, INFORMATIONEN


DIE PÄDAGOGISCHE LANDESBIBLIOTHEK UND LANDESMUSEUM UNGARN STELLT SICH VOR


GRÜNDUNG DES FREUNDESKREISES DER PÄDAGOGISCHEN MUSEEN


Die Redaktion veröffentlicht auch Essays und Artikel von Verfassern mit ungarischer oder nicht ungarischer Muttersprache aus dem Ausland. Letztere sollten ihre Artikel in Englisch, Deutsch oder Französisch einreichen, da dies die Arbeit der Redaktion erleichtert. Wir bitten den Verfasser, seinen Titel, Namen und Adresse seines Arbeitsplatzes sowie seine e-mail-Adresse uns mitzuteilen. Wir honorieren alle Artikel und geben dem Autoren außerdem 3 freie Exemplare.

 





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